It’s Not a Long Way to Tippelsberg

Das letzte (und meiner trüben Erinnerung wohl einzige) Mal, dass ich in Bochum war, hatte nix mit Fußball zu tun. In irgendeiner Kneipe, nach einer Partynacht, ich war ziemlich bedient und wachte am nächsten Tag in einem fremden Bett auf. Viel mehr ist nicht hängengeblieben, von irgendwelchen Stadtansichten ganz zu schweigen. Mittlerweile ist eine andere Zeitrechnung angebrochen, die letzte durchzechte Nacht liegt gefühlt Jahrzehnte zurück. (Tatsächlich wars nach der HU-X-MAS-Feier anno 2024, ist also keine zwei Jahre her, aber fühlt sich so an.)

Unser Auftaktfluch wurde gebrochen, liebe WAZ
Geschmückte Straßen rund ums Ruhrstadion, farblich korrekt

Wer also könnte mich ein weiteres (und vermutlich nicht zum letzten) Mal zu einem Ausflug ins beschauliche Ruhrgebietsstädtchen zwischen Dortmund und Essen verleiten? Janz jenau! Ganz ohne stimulierende Getränke und sonstige Mittelchen. Und, was fast das Beste ist, komplett auf eigene Faust. Wobei, nur beinahe komplett, denn als OFC muss ich Minimum sechs Tickets bestellen. Da sich unsere alte Reisegruppe nicht zuletzt coronabedingt aufgelöst hat, ist es mitunter nicht mehr ganz so unproblematisch, die Dinger allesamt an Mann und Frau zu bringen. Jut, bei diversen Foren vermutlich kein Problem, aber immer mit zusätzlichem Aufwand verbunden. Dann doch lieber Verwandte und Bekannte, (Ex-)Frau und Kind. So wie diesmal. Nochn kleiner Unterschied zu früher: Kein Gruppenreisezwang, sondern frei nach Fritze Zwo: jeder nach seiner Façon. Treffen spätestens im Stadion oder kurz davor für einen kleinen Happen, aber nur wenn nix dazwischenkommt.

Blick vom Tippelsberg aufs Ruhrstadion
Gehört sich so: Freundliche Grüße aus der Hauptstadt
Immer wieder schön: Gemeinsam Abfeiern nach Abpfiff